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The Document Foundation veröffentlicht LibreOffice 3.4.5

The Document Foundation (TDF) veröffentlicht heute LibreOffice 3.4.5, eine neue und überarbeitete Version der preisgekrönten freien Office-Suite für Windows, Mac und Linux. Diese neue Version behebt eine Reihe von Fehlern und verbessert darüberhinaus die Stabilität des Programms.

LibreOffice 3.4.5 ist die beste Wahl einer freien Office-Suite für jedermann, auch für Unternehmensanwender, die bislang LibreOffice 3.4.4 eingesetzt haben.

Letztes Jahr gewann LibreOffice den BOSSIE Award 2011 von InfoWorld als „Best of Open Source Software“, sowie den „Open World Forum Experiment Award of Most-Popular Software“. Diese Auszeichnungen sind eines von vielen Beispielen für die mannigfaltigen Verbesserungen und Errungenschaften, die die bisher 400 Entwickler in die Codebasis eingebracht haben.

LibreOffice 3.4.5 steht ab sofort zum Download zur Verfügung. Erweiterungen und Vorlagen für die freie Office-Suite sind kostenfrei unter http://extensions.libreoffice.org erhältlich.

Technische Changelogs gibt es unter:
(fixed in 3.4.5.1) und (fixed in 3.4.5.2).

Diese Informationen stammen aus einer Mail von
Florian Effenberger.

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das OSS-Haus Team

Visio-Import kommt in Libre Office 3.5

Der Import von Visio-Diagrammen in Libre Office Draw macht Fortschritte. Er soll in Version 3.5 des freien Büropakets einziehen, die Anfang 2012 erscheint.

Das berichtet der Libre-Office-Entwickler Fridrich Strba in seinem Blog. Nach seiner humorvollen Einschätzung bleiben nur noch jene 5 Prozent der Features umzusetzen, „die in der Regel 95 Prozent der Zeit in Anspruch nehmen.“ Die bisherigen Resultate befinden sich in der Bibliothek Libvisio, die unter LGPL lizenziert ist.

Innerhalb von nur drei Monaten habe das Visio-Team einen sehr originalgetreuen Import realisiert, schreibt Strba weiter. Zur Mannschaft gehören Valek Filippov von Gnome, der Gentoo-Entwickler Tomas Chvatal sowie Eilidh McAdam, Stipendiatin des Google Summer of Code. Für Fortschritte sorgten Hacking-Sessions beim Libre Office Hackfest in München und auf der Libre Office Conference 2011 in Paris.

Im Blogeintrag gibt es einige Screenshots gelungener Dokumentenimporte. Ganz Ungeduldige können Daily Builds der Libre-Office-Entwickler ausprobieren.

Den originalen Artikel mit Links von Mathias Huber, findet ihr unter Visio-Import kommt in Libre Office 3.5 von Linux-Magazin.

Freundliche Grüße
das OSS-Haus Team

LibreOffice 3.4.4 verfügbar

Die Document Foundation gibt heute die Verfügbarkeit von LibreOffice in Version 3.4.4 bekannt, die vor allem kleinere Fehler korrigiert.

Der Download in deutscher Sprache ist ab sofort unter

LibreOffice

möglich. Detaillierte Informationen zum neuen Release hält das englischsprachige Blogposting bereit. Informationen zur Mitarbeit im Projekt, sowie zur finanziellen Unterstützung der Document Foundation, stehen unter

Mitarbeiten

zur Verfügung.

Mitglieder der LibreOffice-Community und des neu gewählten Board of Directors der Document Foundation sind unter anderem auf der OpenRheinRuhr (12./13. November) sowie dem LinuxDay Dornbirn (26. November) vor Ort, und stellen die aktuellen Entwicklungen im Rahmen von Vorträgen und Workshops vor.

Diese Informationen stammen aus einer Mail von Florian Effenberger.

Freundliche Grüße
das OSS-Haus Team

LibreOffice kommt auf iOS, Android und in den Browser

Die freie Büro-Software, die aus OpenOffice hervorgegangen ist, soll künftig auch auf den Mobilbetriebssystemen Android und iOS laufen.

Zudem, wie die Document Foundation auf einer LibreOffice-Konferenz in Paris erklärte, werde die quelloffene Suite auch in Browsern laufen. Bis es so weit ist, wird jedoch einige Zeit vergehen, wie die Document Foundation mitteilt: „Das sind keine Produkte, die für Endanwender erhältlich sind, sondern fortgeschrittene Entwicklungsprojekte, die Ende 2012 oder Anfang 2013 zu Produkten werden sollen.“

Der Prototyp der Online-Version von LibreOffice nutzt das Software Framework GTK+, HTML Canvas für 2D-Grafik und WebSocket für die Kommunikation zwischen Browser und Server. Dem Projekt steht der Deutsche Michael Meeks von Suse vor.

Für die Android- und iOS-Varianten von LibreOffice zeichnet sich mit Tor Lillqvist ebenfalls ein Suse-Programmierer verantwortlich. Nach Angaben der Document Foundation steht aber die Arbeit an der Benutzeroberfläche noch am Anfang. Teile des Programmcodes wurden aber bereits kompiliert.

Im Rahmen der Konferenz gab die Document Foundation bekannt, dass mehrere französische Regierungsbehörden insgesamt 500.000 Computer, der größte Teil davon Windows-Rechner, von OpenOffice.org auf LibreOffice umstellen. „Dadurch vergrößert sich die Installationsbasis unter Windows auf einem Schlag um 5 Prozent“, so die Document Foundation.

Dies ist ein weiteres Zeichen dafür, dass nicht nur die Community, sondern auch die Anwender inzwischen LibreOffice dem Vorgänger OpenOffice vorziehen. Die Document Foundation und damit auch LibreOffice waren von Programmierern ins Leben gerufen worden, die mit der Entwicklung von OpenOffice in den Monaten nach der Übernahme von Sun Microsystems durch Oracle unzufrieden waren. Einige Zeit danach übergab Oracle die Verantwortung für OpenOffice an die Apache Software Foundation.

Viele Linux-Anbieter wie Red Hat, Suse und Ubuntu haben sich hinter LibreOffice gestellt. IBM, dessen kostenlose Produktivitätsanwendungen Lotus Symphony auf OpenOffice basieren, unterstützt hingegen weiterhin OpenOffice.org.

Den originalen Artikel mit Fotogalerie von Martin Schindler, findet ihr unter LibreOffice kommt auf iOS, Android und in den Browser von silicon.de.

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das OSS-Haus Team

The Document Foundation gibt Sicherheitspatches für LibreOffice bekannt

The Document Foundation (TDF) weist auf Sicherheitspatches hin, die mit LibreOffice 3.4.3 und 3.3.4 veröffentlicht wurden und die Qualität und Sicherheit der freien Office-Suite maßgeblich verbessern.

Huzaifa Sidhpurwala, der als Sicherheitsexperte bei RedHat tätig ist, entdeckte eine Schwachstelle in der Speicherverwaltung des Codes, der für das Laden von Microsoft Word-Dokumenten in LibreOffice verantwortlich ist. Dieser Fehler könnte möglicherweise für bösartige Zwecke wie z.B. das Installieren von Viren durch eine speziell präparierte Datei missbraucht werden. Die entsprechende Beschreibung dieser Sicherheitslücke ist CVE-2011-2713, „Out-of-bounds property read in binary .doc filter“.

LibreOffice 3.4.3 enthält außerdem verschiedene Sicherheitsverbesserungen beim Laden von Bildern in den Formaten Windows Metafile (.wmf) und Windows Enhanced Metafile (.emf), die im Rahmen von Routinetests gefunden wurden.

Die LibreOffice-Entwickler haben zudem einige weitere Sicherheitslücken behoben. Dies geschah im Rahmen der allgemeinen Verbesserungen bei der Programmentwicklung, welche die allgemeine Qualität und Stabilität der Software widerspiegeln. Die meisten der Sicherheitspatches in LibreOffice 3.4.3 wurden von Caolan McNamara von RedHat und Marc-André Laverdière von Tata Consultancy Services entwickelt.

„Die Arbeit an der weiteren Verbesserung der LibreOffice-Importfilter war eine tolle Erfahrung, und ich bin stolz darauf, dass ich zur Steigerung der Sicherheit bei Millionen von Benutzern beitragen konnte“, sagte Marc-André Laverdière, Wissenschaftler der TCS Innovation Labs von Tata Consultancy Services, Ltd. „In enger Zusammenarbeit mit den TDF-Entwicklern konnten wir einige ernsthafte Sicherheitslücken und Abstürze finden und beseitigen.“

Allen Anwendern wird empfohlen, so schnell wie möglich auf LibreOffice 3.4.3 zu aktualisieren, um von der verbesserten Sicherheit der Office-Suite zu profitieren. Die aktuelle Version der 3.3er-Serie, 3.3.4, enthält die entsprechenden Sicherheitspatches ebenfalls.

LibreOffice kann hier heruntergeladen werden.

Diese Informationen stammen aus einer Mail von Florian Effenberger.

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das OSS-Haus Team